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Die
500 Millionen der Begum: Verfilmung CSSR (Tschechien) 1978
Filmtitel: „Das Geheimnis der stählernen Stadt“
– auch: „Die stählerne Stadt“
Originaltitel:
„Tajemství ocelového mesta“; Länge:
85 Minuten; Regie: Ludvik Raza; Hauptdarsteller: Jaromir Hanzlik,
weiter: Josef Somr, Peter Cepek, Jan Potmesil und Josef Vinklar.
Da im Film Personen umbenannt wurden, hier einige Rollen und ihre
Schauspieler: Der Waffenproduzent Schultze wird „Prof.
Janus“ (J. Vinklár), der junge Ingenieur Bruckmann
wird im Film zu „Ingenieur Marcel Zodiak“ bzw.
„Moltke“ in der Stahlstadt (J. Hanzlik), Dr. Sarrasin
(M. Ruzek) und Janus's Gehilfe „Arminius“ (V.
Besser).
Wie
im Buch wird in der Verfilmung die Frage gestellt: Was mache ich
mit einem mir zufallenden Reichtum? Während Dr. Sarrasin die
Idealstadt Fortuna mit Hilfe seines Schwiegersohnes Marcel
aufbaut, schafft sein Gegenspieler, der jetzige Großindustrielle
Janus eine graue umweltbelastete Industrieansiedlung. Diese
Stahlstadt vereint in sich Erzminen, deren Verhüttung und
die Produktion von von Maschinen - wie sich später
herausstellt vor allem aber von Waffen. Da die eigenen Minen dem
Ende entgegen gehen, wecken die ungenutzten Bodenschätze
Fortunas das Begehren des Stahl- und Kanonenkönigs Janus. In
Fortuna ist man sich der Gefahr bewusst, aber die alarmierte
Öffentlichkeit kann keine Anzeichen einer beginnenden
Aggression aus Stahlstadt feststellen. Jetzt verpflichtet sich
auch noch Janus, dass nie ein Soldat seiner Stadt den Grenzfluss
zu Fortuna überschreiten wird. Ist alles nur Einbildung?
Doch
heimlich sickern Erkenntnisse aus Stahlstadt durch. Janus baut
eine Geheimwaffe. Marcel soll sich in Stahlstadt umsehen um
weitere Informationen zu erhalten (Szenenbild oben: Dr. Sarrasin
erläutert Marcel seine Mission). Unterstützung soll er
durch einen bei Janus arbeitenden Ingenieur erhalten. Dieser
wurde aber von Janus Sicherheitskräften inzwischen
erschossen und dessen Sohn wurde in ein Internat gesteckt. In
Stahlstadt auftauchend versucht Marcel Kontakt zu finden. Noch
während der Suche passiert ein Unfall: Aus einem durch die
Stadt transportierten raketenförmigen Behälter weicht
bei einem Transportschaden ein geheimnisvolles Gas aus. Dieses
erstickt und erfriert mehrere Besucher einer Gaststätte, in
dessen unmittelbarer Nähe der Unfall passierte (Szenenbild
rechts).
Durch
mehrere Zufälle geleitet kann Marcel in die Rolle des
Ingenieurs Moltke schlüpfen um sich damit Zutritt in den
inneren und geheimen Bereich der Stahlstadt zu erschleichen. Doch
fast am Ziel wird er enttarnt und seine Notwehr gegen Moltke wird
propagandistisch als Anschlag der Menschen von Fortuna auf
Stahlstadt ausgelegt. Inzwischen hat Janus seine Waffe
einsatzklar: Ein in den Berg eingebautes Geschütz soll eine
Kohlendioxid-Granate in die 50 Meilen entfernte Stadt Fortuna
schleudern. Beim Aufprall würde sie sich in 100
Einzelgeschosse aufteilen und nach Explosion dieser währen
die Einwohner vergiftet oder erfroren, wobei alle Gebäude
und Einrichtungen weiter nutzbar wären. Der perfide Geist
Janus hat dazu genau die kommende Sylvesternacht um 24 Uhr
ausgewählt.
Der inzwischen inhaftierte
Marcel versucht mit Hilfe des Sohnes des toten Ingenieurs den
Plan Janus' an Fortuna weiterzugeben, um so die Anwohner zu
warnen. Doch die Warnung kommt zu spät...... (letztes
Szenenbild: Marcel und sein neu gewonnener Sohn)
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