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Die Kinder des Kapitäns
Grant: Verfilmung USA 1962
Auch unter dem
Verleihertitel: „Die Abenteuer des Kapitän Grant“.
Originaltitel: „In Search of the Castaways“; Länge:
98 Minuten; Regie: Robert Stevenson; Darsteller: Maurice
Chevalier (Paganel), Hayley Mills (Mary Grant), Wilfrid
Hyde-White (Glenarvan), Keith Hamshire (Robert Grant), George
Sanders (Thomas Ayerton), Michael Anderson jr. (John Glenarvan –
Sohn Glenarvans), Jack Gwyllim (Kapitän Grant) u.v.a.
Die
Suche nach dem vermissten Vater der Grant-Kinder startet etwas
ungewöhnlich: So müssen sich die Kinder und Paganel an
Bord der Yacht Duncan einschmuggeln (Bild links: Mary und Robert
Grant an Bord der Duncan). Mit der Flaschenpost in der Hand
wollen sie den Lord zur Suche nach dem Vater überzeugen.
Lord Glenarvan ist im Film übrigens auch der Eigner der
vermissten Britannia, wobei seine Yacht Duncan seltsamer Weise im
Film umgetauft wurde. Auch der im Buch so angenehm zerstreute
Paganel ist etwas entfremdet: Statt seiner Probleme mit der
Zertreutheit ist er im Film als der gute Laune verbreitende
Vordenker zu sehen (man sieht ihn stets nur Lächeln ...).
Dafür hat man einen Glenarvan Junior im Drehbuch vorgesehen,
bestimmt auch, damit der damalige weibliche Kinderstar Hayley
Mills (als Mary Grant) einen eleganten „Spielpartner“
hat. Mit viel Phantasie wurden die Anregungen des Buches in eine
bunte Abenteuerlandschaft umgesetzt.
 
Anerkennenswert
ist die Mühe des Disneystudios in Ausstattung und
Milieudarstellung. Links sehen wir den jungen Glenarvan, Mary,
Lord Glenarvan, Paganel und Robert in den Anden. Rechts im Bild
haben sie Thalcave, den „braven“ Indianer getroffen.
Er hatte kurz zuvor Robert gerettet.
Der
Höhepunkt des Filmes sind die Sequenzen auf Neuseeland bei
den Maoris. Hier wird dann eine Befreiung der Suchmannschaft aus
der Gefangenschaft der Maoris a la Disney inszeniert. Alle
Register der Filmtricks wurden gezogen. Im Zeitalter der
Computeranimation sind die Tricks der Filmemacher ein Ausflug in
die Filmvergangenheit - ein Eindruck welcher nicht störend
wirkt. Die Auslegung des Buches erfolgte an diesen Stellen etwas
großzügig. Trotz der genannten Abweichungen und
einigen neuen Filmzutaten, eine davon ist, wie schon oben erwähnt
der junge John Glenarvan, lässt sich das eigentliche Werk
noch erkennen.
Und
wenn wir uns rechts im Bild Mary Grant und John Glenarvan
ansehen, dann wissen wir, dass es neben
dem Erfolg des wiedergefundenen Vaters auch noch andere schöne
Dinge gab.
Und
hier geht es zu meiner Bildergalerie der Szenenbilder:
„Detailseite
Bildergalerie KINDER DES KAPITÄN GRANT“
 Links:
Die Gesamtdarstellung der Illustrierten Filmbühne Nr. 7103
findet ihr unter meiner Seite
„Detailseite
Filmprogramm KINDER DES KAPITÄN GRANT“
Rechts:
Hier das Programmheft „Neues Filmprogramm Nr. 3940“(
Hier
bitte zur Vergrößerung klicken)
Zum
Menue: Die Kinder des Kapitän Grant – In Search of the
Castaways – Les Enfants du capitaine Grant
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