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Collection Fehrmann Jules Vernes „Voyages extraordinaires"- Band VE 50: Die Gebrüder Kip - VERFILMUNGEN Bildmaterial © Ceská televize 1 |
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Der Film wurde u.a. ausgestrahlt von Ceská televize 1 ![]()
Bild rechts oben im Text: Ausschnitt aus einer Originalillustration von Roux.
Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Josef Kubela aus Uherské Hradiště, der mir diesen Film schenkte.
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„Die Gebrüder Kip“ Verfilmung CSSR (Tschechien) 1979 Filmtitel: „Bratři Kipové“ Produktion: Československá televize Praha 1979; 84 Minuten Laufzeit; Regie: Pavel Kraus, Regie-Assistenz: Božena Šimerová; Darsteller: Rudolf Jelínek als Karel Kip, Otakar Brousek als Petr Kip, Jirí Adamíra als Verteidiger, Karel Urbánek als Richter, Borivoj Navrátil als Polizeiinspektor, Rudolf Hrušínský als Reeder Hawkins, Karel Houska als Gouverneur, Josef Vinklár als Balt und Jan Faltýnek als Mood
Die Gebrüder Kip sind angeklagt Kapitän Gibson ermordet zu haben. Mit der Vernehmung und den Aussagen der Brüder beginnt ein Rückblick, der das jeweilige Geschehen lebendig werden lässt. Blicken wir also gemeinsam zurück. Karel Kip begleitet seinen Bruder Petr Kip, der Offizier auf dem Schiff „James Cook“ ist, auf einer Reise durch die Südsee. Neben vielen anderen Dingen interessiert sich Karel für moderne Technik und so hat er neben einer kompletten Fotoausrüstung auch einen Edison-Phonographen bei sich. Mit Letzterem experimentiert er auch gemeinsam mit seinem Bruder. Währenddessen versuchen die Besatzungsmitglieder Balt und Mod sich an der Kapitänskabine zu Schaffen zu machen. Durch die Aufmerksamkeit der Gebrüder Kip kann dies vereitelt werden. Die Leute werden dem Offizier Norman in Gewahrsam übergeben. Aber Kapitän Gibson nimmt das Geschehen nicht sehr ernst.
Kurz nachdem die Brüder die Kabine wieder verlassen haben, wird der Kapitän ermordet aufgefunden und das Geld ist verschwunden. Petr Kip leitet sofort eine Untersuchung ein und übereinstimmend mit dem Buch (aber in anderer Person) fotografiert Karel alle Details am Tatort. Trotz Befragung und Sicherung aller Spuren kann aber kein Schuldiger identifiziert werden. Als sie später an Land Hawkins - ihrem Reeder - die Sache schildern, werden sie vom Fleck weg verhaftet, denn inzwischen ist die Polizei zu der Meinung gekommen, dass nur die Brüder die Mörder sein können. Im Prozess können sie sich nicht entlasten und da es nur Zeugen gibt, die die Beiden als Letzte beim Kapitän gesehen haben, lautet das Urteil: Schuldig – verurteilt zum Tode! In Erwartung ihrer Hinrichtung haben es die Brüder im Gefängnis nicht leicht, sind sie doch den System der Gewalt innerhalb der Gefangenen ausgeliefert. Bei einem Aufenthalt im Freien (im Film im Gefängnishof) ist unter anderem die Frau des Gefängnisdirektors und ihr Sohn anwesend. Als sich ein Hund der Bewacher, scharf wie er ist, auf den Sohn des Direktors stürzt um ihn zu zerfleischen, werfen sich die Brüder todesmutig dazwischen und der Junge kann gerettet werden. Durch Intervention der Mutter des Kindes wird die Todesstrafe in „Lebenslänglich“ umgewandelt.
Das Gericht spricht die beiden Brüder frei, was von der Witwe und dem Publikum mit Beifall bewertet wird. Bemerkungen: Etwas ungewöhnlich, aber durchaus interessant. Die Macher reduzieren die Geschichte auf ihr eigentliches Wesen – auf den Kriminalfall. Und das die Überführung nicht durch die recht zweifelhafte Widerspiegelung der/des Täters auf der Netzhaut des Opfers erfolgte, sondern durch die logischere Anwendung einer Tonaufzeichnung, dass sehe ich für die Geschichte als Zugewinn. Bleibt noch zu bemerken, dass die Fernsehproduktion mit recht sparsamen Mitteln erfolgte, dass man aber die Ausformung der Charaktere und die Ausstattung des Fernsehspiels mit Bravour meisterte. |
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Hinweis: Beschrieben werden nur in meiner Sammlung befindliche Bücher und Verfilmungen. |
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© Fehrmann 04/2007, update 18. April 2007 |
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